Rezensionen

evangelisch.de: "Liebe wird wachsen: Toller Film mit Tiefgang"

"Was gibt es schöneres, als an verregneten Tagen ganz entspannt einen Film anzuschauen? 90 Minuten auf dem Sofa chillen und vom Alltagsstress abschalten: Mit der Verfilmung des Romans „Liebe wird wachsen“ von Bestseller-Autorin Janette Oke ist das ohne Weiteres möglich.

Der Film spielt im 19. Jahrhundert und beginnt mit einem tragischen Unfall. Die junge Marty Claridge (Katherine Heigl) verliert ihren Ehemann Aaron, als dieser vom Pferd stürzt. Um über den Winter zu kommen, geht die schwangere Frau schweren Herzens eine Vernunftehe mit Witwer Clark Davis (Dale Midkiff) ein. Bis zum Frühjahr soll sie eine Ersatzmutter für seine Tochter Missie (Syke McCole Bartusiak) sein, so die Vereinbarung. Doch das fällt ihr alles andere als leicht.

Auch das Leben auf der Farm ist für Marty eine große Herausforderung. Als zu allem Überfluss der Stall mit all ihren Büchern abbrennt und sie sich kurz darauf heftig mit Missie streitet, ist sie kurz davor, aufzugeben. Wenn da nicht Clark wäre, der geduldige Witwer, an dem sie mehr und mehr Gefallen findet.

„Liebe wird wachsen“ ist ein Film, der viele Emotionen hervorruft. Katherine Heigl, Dale Midkiff und Syke McCole Bartusiak bieten eine hervorragende schauspielerische Leistung dar, auch die Nebendarsteller können überzeugen. Erfreulich professionell ist neben dem Schnitt und dem Soundtrack die deutsche Synchronisation. Regisseur Michael Landon Jr. ist ein sehr romantisches Drama für die ganze Familie gelungen."

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Das DVD-Magazin: Katherine Heigl spielt Hauptrolle in Siedler-Epos

Samstag, 1 Mai 2010 @ 1:06pm • DVD - News

Sie hatte ihren Durchbruch mit „Grey’s Anatomy“, gewann einen Emmy als beste Nebendarstellerin und war zuletzt in „27 Dresses“ und „Die nackte Wahrheit“ im Kino zu sehen: Katherine Heigl.

Jetzt erscheint ein Film auf DVD, der sie in einer ungewöhnlichen Hauptrolle zeigt. „Liebe wird wachsen“ erzählt die Geschichte einer Vernunftehe während der amerikanischen Pionierzeit. Die Liebesgeschichte basiert auf den erfolgreichen „Siedler-Romanen“ von Janette Oke. Am 30. April erscheint die deutsche Sprachfassung exklusiv bei SCM Hänssler.

Bei diesem Filmprojekt treffen die Stars zweier verschiedener Genres aufeinander: Der internationale Kinostar Katherine Heigl und die Grande Dame des christlichen Liebensromans Janette Oke. Oke begann ihre Schriftstellerkarriere mit den Romanen der „Siedler-Reihe“. Heute zählt sie zu den bekanntesten Autorinnen ihres Genres und schreibt für ein internationales Millionenpublikum. Sie kennt die Zeit der Wagentrecks und Pioniere aus ihrer eigenen Geschichte, denn ihre Vorfahren kamen ebenfalls als Siedler in den Westen. Viele ihrer Bücher spielen in diesem Szenario und transportieren das Lebensgefühl von Aufbruch, Entbehrung und unerwarteten Möglichkeiten. Da ist es nur passend, wenn Michael Landon Jr., bekannt aus „Unsere kleine Farm“, bei diesem Projekt Regie führte. Ende Mai wird bereits die zweite Folge der Serie unter dem Titel „Liebe trägt durch“ erscheinen.

"Katherine Heigl spielt Hauptrolle in Siedler-Epos" wurde bearbeitet von Patrick Fiekers

Nina Dulleck

Sie sind vorhersagbar, dramatisch und mit einer gehörigen Prise Romantik gewürzt – Jeanette Okes Liebesgeschichten. Ohne Probleme kann man sie als christliche Rosamunde Pilcher bezeichnen. Nur mit dem Unterschied, dass ihre Geschichten fast allesamt im Mittleren Westen der USA zur Zeit der Pioniere spielen, weit weg von Cornwall. Obendrein haben sie menschlichen Tiefgang und setzen den einen oder anderen sanften geistlichen Impuls. Mittlerweile sind Jeanette Okes Romane auch in Deutschland Klassiker und in Amerika bereits verfilmt.

„Love comes softly“ so das amerikanische Original des ersten synchronisierten „Jeanette Oke Spielfims“, erfüllt alles, was das Herz begehrt: Sympathische Schauspieler, eine dramatische Lebens- bzw. Liebesgeschichte und das unausweichliche Happy End. Marty verliert ihren Mann kurz nach dem sie im Westen angekommen sind. Allein, auf sich gestellt nimmt sie das Angebot einer Zweckehe mit dem Witwer Clark an. Bis zum Frühling und dem nächsten Treck in den Osten soll sie dessen 9-jähriger Tochter Missy die Mutter ersetzen. Dafür darf sie bei Missy und ihrem Vater, Clark, überwintern und bekommt die Reisekosten zurück in die Heimat erstattet. Doch das Frühjahr bringt viele Überraschungen. Bis dahin lernt Marty nicht nur, wie man eine Kuh melkt, sondern auch, wie man das Herz eines kleinen Mädchens erobert – und ganz sanft wird ihr eigenes, trauerndes Herz erobert.

Wer schon „Unsere kleine Farm“ genossen hat, wird bei „Love comes softly“, den kein geringerer als Michael Landon Jr produziert hat, voll auf seine Kosten kommen. Ähnliches Setting, ähnliche Atmosphäre, menschlicher Tiefgang inklusive geistlicher Ermutigung durch das Lebensbeispiel anderer. Da ist es komplett egal, dass „Unsere kleine Farm“ die Verfilmung authentischer Tagebücher und „Love comes softly“ eine fiktive Geschichte ist. Es tut einfach rundherum gut, zu sehen, wie Menschen in schwierigen Verhältnissen und meist extremen Herausforderungen immer noch im Vertrauen auf Gott leben können.

In einer „wert-losen“ Zeit, in der alles immer schneller, größer, realistischer und brutaler sein muss, tut „Love comes softly“  einfach nur gut und macht Hoffnung. Obendrein ist es „nur“ die Verfilmung des ersten Buches einer ganzen Reihe. Es geht also weiter! Hoffentlich auch in Deutschland.

Sehr empfehlenswert für den lauschigen Ehe- oder einen netten Frauenfilmabend.

Ulrike Fischnich

Samstagabendunterhaltung, wie man sie sich nicht besser wünschen kann am Ende eines regnerischen und trüben Herbsttages! Das Buch kenne ich nicht, deshalb kann ich nicht beurteilen, wie die Umsetzung der Geschichte gelungen ist. Ich finde, der Film hat alles, was man sich von guter mitreißender Abendunterhaltung wünscht: die Handlung ist spannend, die Charaktere stimmig, vor allem das kleine Mädchen spielt hervorragend. Einzig die Passage mit dem brennenden Stall könnte etwas „dramatischer“ sein, es wirkt etwas harmlos. Ich denke aber, dass sich dieser Film als Unterhaltung für die ganze Familie eignet und so gesehen ist die Szene in Ordnung.

Bestes Familienkino also, würde ich in eine Reihe stellen mit „Facing the Giants“ und „Fireproof“, unsere derzeitigen Lieblingsfilme!